Datalinks 3/13

Links rund um Datenarbeit, computergestützten Journalismus und Zahlen – mindestens ein Mal pro Monat.

Daten

Keine Zeit für Wut: Die NZZ nimmt die New York Times als Vorbild und realisiert ein beeindruckendes Stück Longform-Journalism als Online-Feature – inklusive intelligenter Visualisierungen von Interactive Things.

So lebt Europa ist das neuste Visualisierungsprojekt der Süddeutschen. Ein interaktiver Datenatlas, unter anderem zu Demografie, Wirtschaft und Bildung. Gleichzeitig hat die SZ ihren bisherigen Datenprojekten eine Einstiegsseite spendiert.

Mega-Commuters Take Manhattan: WYNC hat USA-weit Pendelzeiten visualisiert.

 The Upbeat Stats on Statistics: Carl Bialik vom Wall Street Journal über den Aufschwung, den der Blick auf die Daten in verschiedensten Lebensbereichen nimmt.

Lernen

Seven dirty secrets of data visualisation: Ein Artikel, der aufgreift, was in der Diskussion um Visualisierungen oft unter den Tisch fällt – nämlich wie mühsam und schwierig Datenarbeit ist.

Open Refine Starter: Erste Schritte und Einstiegshilfe für das Daten-Raffinierungswerkzeug.

Neu entdeckte Werkzeuge

Tabletop: Eine Javascript-Library, die Google Spreadsheets – die Freunde jedes Datenarbeiters – für die dynamische Nutzung als Listen von JS-Objekten verfügbar macht.

FF Chartwell: Absurd – eine Schriftart, die typografisch statistische Grafiken darstellt.

Journalismus

Mondaynote und Constantin Seibt schlagen in die gleiche Kerbe: Journalistische Medien brauchen eine Erneuerung bei Form, Stil und Inhalten, Experimente und neue Fragestellungen.

Der hyperlokale Hype ist beendet: Passend zum Ende von EveryBlock – Dennis Horn vom WDR findet, dass die neuen, lokalen Newsmodelle am Gleichen kranken wie die Printmedien.

For Journalism: Das Projekt, das per Schwarmfinanzierung Lernmaterialien für Journalisten zur Verfügung stellen möchte, um diese fürs Digitale fit zu machen, hat sein Sammelziel erreicht.

  • Veröffentlicht in: daten

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